Schwere Entscheidung 

 Jetzt gibt es also auch eine Online-Petition zu dem Notarzt Fall.  

 

Hintergrund: http://www.sueddeutsche.de/bayern/neuburg-an-der-donau-notarzt-kassiert-anzeige-weil-er-schnell-zum-einsatz-faehrt-1.2337607

Persönlich mag ich mir dazu kein Urteil erlauben, da ich nicht alle Fakten kenne. Blaulicht und Sirene sind kein Freibrief. Ich mache  - wenn es irgendwie möglich ist -  sofort Platz, aber ich habe auch schon häufiger erlebt, dass „Blaulicht-Fahrer“ sehr riskant und rücksichtslos fahren. Ich habe großen Respekt vor Notärzten, Sanitätern, Feuerwehr-Angehörigen und Polizisten. Trotzdem glaube ich, dass Gerichte für eine Entscheidung in einem solchen Fall besser geeignet sind als das kollektive Gerechtigkeitsgefühl.  

In Paragraph 1(1) der StVo heißt es:   „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.“ Das gilt auch bei Fahrten mit Sonderrechten. Keinem nützt es, wenn der Notarzt auf dem Weg zu einem anderen Unfall verunglückt. Vor Gericht gilt natürlich auch für den Notarzt: im Zweifel für den Angeklagten. 

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.